Homöopathie

Homöopathie für Skeptiker

 

In letzter Zeit tauchten mehrere kritische Fernsehsendungen zur Homöopathie-Frage auf. Glaube oder Wissenschaft? Unsinn oder Heilungschance? Wertvolle Erfahrungsheilkunde oder reine Esoterik? Alles nur Placebo und Zufall?

Es äußern sich erfahrene Homöopathen und geheilte Patienten. Ebenso wie anerkannte Ärzte und Professoren als eingefleischte Gegner, deren Art und Weise man teils als überheblich und starr, ja gehässig empfindet. Am Schluss der Sendungen stehen zwei Weltanschauungen im Raum - die Zuseher sind hin- und hergerissen.

 

Die Homöopathie steht vermehrt unter Druck. Von ihren Kritikern werden handfeste Beweise gefordert. Und zwar im Rahmen der materiellen Naturwissenschaft. Immer wieder hört man das Hauptargument: Das ist doch so verdünnt! Da ist doch nichts mehr drin! Daher kann es gar nicht wirken!

Diese Sätze alleine genügen allerdings als Beweis, dass derjenige gar nicht weiß, was Homöopathie ist. Dass ihre Wirksamkeit nicht auf chemisch-physikalischer Messbarkeit von Inhaltsstoffen beruht, und es daher vollkommen uninteressant ist, ob noch ein Molekül von der Ausgangssubstanz enthalten ist, sondern dass durch die Verschüttelung, die Potenzierung, eine Weitergabe von energetischen Informationen stattfindet. Quasi: Je weniger drin ist (je höher die Potenz), umso wirksamer, umso mehr wird die Information frei. Wobei tiefe Potenzen mehr auf Körperebene, hohe mehr seelisch-geistig wirken.

Reine Verdünnung macht also tatsächlich keine Arznei, sondern die Informationsübertragung durch Potenzierung. Warum diese Tatsache ignoranterweise ständig und ewig unter den Tisch gekehrt wird, bringt einen gesunden Menschenverstand zum Kopfschütteln und zum „heiligen Zorn“!

Vielleicht wird es die Quantenphysik vielleicht bald einmal mit der Quantenfeldtheorie erklären können, die Wirksamkeit funktioniert derweil davon jedoch ganz unabhängig.

 

Ausser der Naturwissenschaft gibt es ja noch die Geisteswissenschaft bzw. die energetische Wissenschaft. Bewegten wir uns nur auf der ersteren, materiellen Ebene, müssten wir auch die Existenz Gottes verleugnen, wie immer das „kleine menschliche Gehirn“ diese Instanz auch beschreiben mag. Mit der Chemie unseres Gehirns vielleicht?

Nicht einmal eine Musik-CD mit schönen Liedern, deren „Trägermaterial“ physikalisch-chemisch messbar ist, kann so erklärt werden.

Descartes hat im 17. Jhdt. Körper und Seele getrennt, viele Mediziner hängen heute noch an diesem überholten Modell, und zwar in sturer, fanatischer Weise, was keineswegs  wissenschaftlich ist, denn ein echter Wissenschaftler prüft seine Überzeugungen und ist stets offen für neue Erkenntnisse und Weiterentwicklungen.

 

Die auf den Globuli oder in Alkohol abgespeicherte elektromagnetische Schwingungs-Information ist es also, die zur Heilung im menschlichen Organismus anregt und eine Ordnung in Gang bringt. Sie durchbricht die chemische Ebene, der Organismus kann diese  Information lesen. Sie erfasst Konstitution, Charakter, Lebensgeschichte und Psyche des Kranken, geht also in wesentlich tiefere Schichten der Persönlichkeit als Pharmaka.

 

Und Homöopathie bei Tieren? Wirkt bewiesenermaßen ebenso, sonst müssten homöopathisch arbeitende Tierärzte ja bald ihre Praxis schließen, da der Erfolg ausbleibt.

Und Homöopathie bei Babys soll nur aufgrund menschlicher Zuwendung und unbewusst übertragener Zuversicht der Mutter einen Effekt haben?

Was ist dann mit den Geheilten, die gar nicht wussten, dass sie Globuli bekommen haben? Wo waren da die Beeinflussung und Placebo?

Letzteres hat selbstverständlich seine Berechtigung in speziellen anderen Bereichen. Die Frage ist allerdings, warum die Schulmedizin dann nicht einfach genau dies tut:

Sich Zeit nehmen, ausführliche Gespräche mit dem Patienten führen, ihn ernst nehmen und überzeugende Zuversicht ausstrahlen! Das wäre doch fast schon „mehr als die halbe Miete“! Das wäre eine tolle (und kostengünstige) Placebomedizin, die umgehend angewandt und an der Uni gelehrt gehörte.

Doch wenn Homöopathie nicht wirken würde, dann könnte sie doch auch nicht schaden. Hier heißt es von den Gegnern, dass ihre Anwendung gefährlicherweise verhindert, dass „ordentlich“ zum Wohle des Patienten therapiert wird.

Erstaunlich und seltsam, dieses Argument, wo alle Welt weiß, wie viel schädliche Folgen chemische Medikamente haben können und die dadurch entstandenen Nebenwirkungen viel Leid bringen und Unsummen neues Geld kosten.

Tragisch ist auch die hartnäckige Falschinterpretation von Studien zur Homöopathie, ebenso wie die Ignoranz vieler bereits erbrachter Nachweise, z.B.:

 

„...Prof. Robert Hahn ist unabhängiger Forscher im Bereich Anästhesie in Schweden, der keine Beziehung zur Homöopathie hat. Das Niveau der Diskussionen über Homöopathie hat ihn gestört. So machte er seine eigenen Untersuchungen homöopathischer Studien und kam zum Ergebnis, dass man 90% der homöopathischen außer Acht lassen müsste, um sagen zu können, Homöopathie sei unwirksam. Er hat auch sämtliche bisherigen negativen Veröffentlichungen bei Vorträgen in Wien entzaubert....“

https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-forschung-professor-robert-g-hahn-klaert-auf-video/.

Studien als „Beweise für Wirkungslosigkeit“ der Homöopathie sind absichtsvoll gefälscht worden. Lautstarke Homöopathie-Gegner wie Edzar Ernst sind bereits vielfach der Beugung oder sogar der Lüge überführt worden, meint Prof. Robert Hahn, unbestrittener Medizin-Wissenschaftler.

http://www.homeopathy.at/betruegerische-studien-um-homoeopathie-als-wirkungslos-darzustellen.

 

Homöopathie – ein Glaubenskrieg? Wann endlich findet die offene, vorurteilsfreie, nichtignorante, dünkelfreie Diskussion beider Seiten statt? Es geht doch um die Patienten, nicht ums Rechthaben! Es geht um einen überfälligen Paradigmenwechsel, weg von rein materieller zur ganzheitlichen Wissenschaft!

Sollten die Globuli aus den Apotheken verschwinden (wie z.B. seinerzeit das segensreiche  Herzmedikament Strophantin) oder vom Lehrplan der Unis, wie im November 2018 in Wien geschehen, könnten wir uns – wie beim Impfzwang – in Zeiten vor 80 Jahren zurückgesetzt fühlen. Entsetzlich! Was dann?

Kämpfen wir derweil mit aller Kraft  f ü r  die wunderbare Lehre Hahnemanns!

 

 

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