Vertraue Dir SELBST!

Sprechen wir über URVERTRAUEN, das wir jetzt so dringend alle benötigen, angesichts der angstmachenden, ungewissen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung, und wo es doch überall soviel Schlimmes auf der Welt gibt. Ja, woher nehmen, wenn nicht stehlen... in diesen Zeiten!? Einige haben ihr Grundlebensvertrauen scheinbar quasi in die Wiege gelegt bekommen und fühlen sich grundsätzlich geborgen, andere jedoch kaum oder gar nicht. Letztere suchen öfters verzweifelt nach einem „Strohhalm“ in der inneren Unsicherheit und Angst oder landen menschlicherweise evtl. in einer Sucht oder Abhängigkeit (nicht nur von Heroin..., sondern auch Arbeit, Sex, Nikotin, Alkohol, Zucker, Koffein, Fleisch, Computer, Fernsehen, Geld, Ruhm, Macht, Beziehung, Gruppen u.v.a.). Wieso das?

 

Prof. Erwin Ringel fragte in seinem tiefgehenden und international vielbeachteten Buch: „Die ersten Jahre entscheiden“: Wächst ein Kind in einer gesunden oder in einer neurotisierten und neurotisierenden Umgebung auf? Wie können wir gewährleisten, dass das Urvertrauen von Anfang an gestärkt wird, damit wir später all unsere angelegten Fähigkeiten entwickeln und unsere Potentiale entfalten können, was uns widerstandsfähig macht für das Leben?

 

Die Entwicklungspsychologie erklärt, dass das Grundvertrauen im Leben bereits im ersten halben Lebensjahr begründet wird, ja genaugenommen... in der Schwangerschaft und im Geburtsablauf. Das Baby ist mit der Mutter in vollständiger Symbiose, also EINS und fühlt sich - noch - beschützt. Je früher nun etwas Verletzendes geschieht, desto prägender für das ganze Leben. Das ist bewiesen (die ersten drei Jahre z.B. gehört ein Kind zur Mutter, nicht in den Hort!!)

Erfahrene Neuropsychologen meinen gar, der Ablauf der Geburt sei im Zeitraffer der Ablauf des Lebens. Hierzu hat Prof. Hubert Scharl, München (+) bei seelischen und körperlichen Krankheitsursachen gewisse Geburtsmuster festgestellt, die sich dann auf das Leben 1:1 übertragen.

Gab es große Angst oder Komplikationen während der Geburt, zeigt sich später beim Geborenen eine Grundlebensangst. Gab es Stress und Enge, wird’s auch später stressig und eng.

Muster entstehen wie: „Das schaffe ich nicht!“, „Es gibt keine Hilfe!“, „Ich bin verloren und alleingelassen!“, „Ich spüre nichts!“, „Ich habs immer eilig!“ usw. (s. „Organsprache“, Hubert Scharl).

 

Nach dem ersten halben Jahr löst sich die enge Symbiose mit der Mutter ganz langsam auf, besonders dann im Trotzalter, später nochmals heftig in der Pubertät, das Kind erobert die Welt und erkennt: Ich kann es auch alleine, das Leben trägt mich! Ich kann mir helfen...

 

Erwähnt seien hier die erstaunlich häufigen Problematiken Erwachsener in Selbstfindung und Partnerschaft, die aufgrund dieser unbewussten Lebensmuster, unbewältigter Ablösung und verschiedener Traumata in der Kleinkindzeit bestehen.

 

Alice Miller hat in ihren Weltbestsellern hoffnungsvoll beschrieben (jedes Buch von ihr ist Balsam für die Seele!): Wer nicht das Glück hatte, sanft und freudig erwartet auf die Welt zu kommen und in der Kindheit störungsfrei geliebt zu werden, dem helfe später u.a. ein „wissender Zeuge“, der diese Urtraumen versteht und bedingungslos ernst- und annimmt. Das ermöglicht Heilung, die zu innerer Stabilität führt.

 

Schauen wir also vehement auf die natürlich Geburt und einen beschützten Lebensanfang unserer neuen Erdenbürger bzw. überhaupt auf deren Kindheit: Lassen wir diese nicht von der profitgierigen und blinden Politik/Medizin traumatisieren und zerstören!

  

Hilft denn nun Spiritualität, mit den derzeitigen Bedrohungen in der Gesellschaft fertigzuwerden? Hm, bei dem Wort GOTT verschließt manch einer augenblicklich seine Ohren, denn in einer Machtinstitution „Amtskirche “ mit ihren zum Teil liebesfeindlichen Vorschriften will er nicht sein.

Stopp - Birnen und Äpfel darf man hier bitte nicht verwechseln, es sind zwei Paar verschiedene Schuhe und gehören getrennt!

 

Auch Hilfreich: Prof. Erich Fromm erklärte vor Jahrzehnten schon in „Haben oder Sein“ (ein Taschenbüchlein für die Hausapotheke) über die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft:

Was sind wir noch, wenn wir weniger haben? Wie kommen wir vom Haben ins SEIN?

Wie kann uns dieses SEIN vor Außenmanipulation, Fremdbestimmung und Abstürzen schützen?

 

Hochinteressant, was die WEISEN dieser Welt sagen, die bekannten Lebenslehrer, Erleuchteten und geistigen Vorbilder wie Jesus, Buddha, Krishnamurti, Yogananda... und wie sie alle heißen (auch Hermann Hesse schrieb darüber, authentisch auch Paul Meek):

 

1. Diese Welt ist ein schwieriger Lernplanet. Eine Schule. Bis zum letzten Atemzug. Das heißt, hier ist... nicht das Paradies oder Schlaraffenland. Die große Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross pflegte zu sagen: „Die Hölle ist eigentlich h i e r , dafür ist es recht nett!“

 

2. Diese Welt ist polar! Wo Licht ist, ist auch Schatten. Es gibt Tag und Nacht, Ausatmen und Einatmen, Sommer und Winter, Freude und Schmerz usw. Die Liste ist endlos.

 

3. Es gibt eine Ordnung im Universum: Jeder Mensch kommt dort zur Welt und in die Verhältnisse, die dem richtigen Ort und der Zeit entsprechen, wo er genau das lernen soll, was es zu lernen und entwickeln gibt. Hm, wirklich? Doch, logisch, sonst wäre ja alles reiner Zufall, Chaos und sowieso nur ungerecht.

 

4. An schwierigen Dingen und Situationen können wir am meisten lernen, nicht, wenn alles gut und leicht vonstatten geht. Je schwerer das Problem, desto größer die Lernchance! Eine „gemeine“ Sache, grhhh!! Das hören wir nicht so gern.

 

5. Es gibt ein individuelles Schicksal und... ein kollektives Schicksal, in das wir eingebunden sind. Die Lösung der Schicksalsaufgaben sind jeweils a) die Liebe sowie b) die Wahrheit - die macht frei! Achtung: Erstere ist jedoch nicht matschweich, feige und lammfromm. Sie tut immer das, was nötig ist und alles zu seiner Zeit.

 

Viele Menschen haben sich nie mit diesen geistigen Gesetzen beschäftigt und jetzt – in

Plandemie- und GreatReset-Zeiten – schleudert es sie massiv. Zugegeben, selbst der spirituellste Mensch darf straucheln, auch Jesus hatte eine große Menge Angst im Garten Gethsemane, vor seiner Verhaftung: „Vater, wenn möglich, lass den Kelch an mir vorüber gehen! Doch nicht mein Wille geschehe, sondern Deiner!“ Zeitweise persönliche Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit auszuhalten, gehört auch zum Leben. SELBST-Vertrauen heißt ja nicht, immer alles zu wissen und zu können, aber zu spüren: Egal, was passiert, ich werden damit umgehen (Auferstehung).

  

Wie bekommen wir also wieder das UR-Vertrauen vom geschützten Mutterleib, bzw. wie werde ich ein spiritueller Mensch, der vom Haben ins Sein gelangt ist, um dort verankert zu sein?

Oft öffnet pure Not die Bereitschaft für die nöt---ige innere Arbeit: Aufarbeitung früher Traumata (verwundete Seelenpunkte, lädiertes Grundvertrauen), Änderung der Denk- und Fühlstrukturen, Meditieren, Beten, die Natur und... natürlich... die Liebe zu sich selbst und die von anderen Menschen, die von dieser Liebe bereits erfüllt sind. Mehr Heilung gibt es nicht! Und ein Stück Heilung ist immer möglich.

 

Dies ist wahrscheinlich der einzige Weg, diese äußerst fordernde Zeit erträglich und „gesund“ zu erleben und durchzustehen. In der einseitig materiellen Weg gibt es bodenlose Angst, in der geistigen, spirituellen Welt gibt es Vertrauen und inneren Frieden. Um eine bessere Welt zu gestalten, braucht es davon sehr viel sowie innere Kraft und aktives Engagieren.

Gehen wir in diese Richtung! Lassen wir uns dabei innerlich führen von den göttlichen Mächten (wie immer wir diese nennen), die größer sind, viel größer... als unser einzelnes relativ „kleines Spatzenhirn“ (sorry!). Dies nennt man Lebensweisheit, Demut und echte Re---ligo (Rückverbindung).

 

Frohe Nachricht: Wir können lernen, diese tragende Verbindung wieder herzustellen und zu intensivieren und sozusagen den „heiligen Geist“ in uns kommen zu lassen - das ist der Weg aus der Angst ins Vertrauen. Nicht durch Kopfglauben, sondern durch inneres Wissen.

 

Tatsächlich:

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!“

Matth. 18.20

  

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